Karin Küstner-Pohl
Während meiner beruflichen Tätigkeit als Krankenschwester und Psychotherapeutin war Malen für mich ein Ausgleich, ich konnte zur Ruhe kommen und mich durch die Malerei ausdrücken, so entstand mein Interesse für die expressionistische Malerei
Ich wollte einfach mehr erfahren und lernen über die Kunst und so absolvierte ich ein Studium in der freien Akademie der bildenden Künste in Klagenfurt.
Die Meisterausbildung absolvierte ich in der Leonardo Kunstakademie in Mattsee. Bei Professor Hannes Baier entwickelten sich dann meine derzeitigen Stilrichtungen, wie abstrakter Expressionismus, Jugendstil, Fauvismus und Surrealismus. Ich lernte auch Techniken, wie Spachteltechnik, Sgraffitotechnik, die ich gerne anwende.
Meine Arbeiten entstehen im Prozess. Ich male, spachtle, oft auch zwei Farbschichten, wobei ich dann durch die Sgraffitotechnik Muster, Symbole ganz unbewusst herauskratze. Ich sehe mir dann das Bild genau an und analysiere was dieser unbewusste Ausdruck bedeutet.
Ich betrachtete das Bild intensiv von allen Seiten, in der Hoffnung, darin ein Thema oder eine Aussage zu entdecken. Man sieht dabei natürlich das, was in einem selbst steckt – ich schöpfte sozusagen aus dem Unbewussten, technisch wie symbolisch aus dem, was darunterliegt.
Als Psychotherapeutin ist es ohnehin meine ständige Aufgabe, das Verborgene sichtbar zu machen.
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