Wiebke Rogall-Machona

 

Nach dem Studium der Theologie war ich in Hamburg, Lübeck und auf dem lauenburgischen Land, nahe bei Lübeck als Pastorin tätig.

Das harmonische Zusammenspiel von Farben und die Ausdruckskraft von farbiger Harmonie, aber auch Dissonanz, hat mich schon immer fasziniert. 

Ich habe mich intensiv mit der Bedeutung der Farben im Kirchraum und besonders mit den Paramenten befasst.

Schließlich habe ich zu den Farben gegriffen. Seither habe ich mit unterschiedlichen Materialien und Techniken experimentiert und lerne durch Ausprobieren und Teilnahme an Malkursen. 
Eine besondere Lehrerin ist für mich die Künstlerin Traute Nierth, in deren Workshops in Morsum/Sylt sie nach ihrem Konzept „Von der Farbe zur Form“ die Teilnehmenden zu einem mutigen Umgang mit Pinsel und Farbe bewegt. Das hat mich in meinen Anfängen auf Leinwand und Papier inspiriert und bestärkt. 


Ich gehe mit einem spielerischen Ernst an den Malprozess heran. Mir ist es wichtig, in meinen Bildern Empfindungen, die mich im Innern bewegen, durch Farbe und Form zum Ausdruck zu bringen. Diese Malarbeit erfüllt mich mit großer Zufriedenheit und Freude. Wenn sich Menschen, die meine Bilder betrachten, davon angesprochen fühlen, freue ich mich. 

 

QUELLE: Wiebke Rogall-Machona